Sparpaket in Spanien: Kürzung bei Bildung, Jugend und Gesundheit

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Spanien gehört zu den Ländern in der Europäischen Union, die im Rahmen der europäischen Schuldenkrise zu den Ländern gehören, die vor allem im Hinblick auf die Eurozone Anlass zur Sorge bieten. Die Neuverschuldung beträgt im Jahr 2011 8,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes, was deutlich zu viel ist. Entsprechend ist es das erklärte Ziel Spaniens, diesen Wert auf 5,3 Prozent zu senken. Dies ist zwar auch auf Forderung der Europäischen Union geschehen, allerdings ist auch das Land selbst bestrebt, seine Liquidität zu erhalten. Auf dieser Grundlage beschloss Spanien ein umfassendes Sparpaket, das drastische Einsparungen in vielen Bereichen mit sich bringt. Unter anderem sind die Bereiche Bildung, Jugend und Gesundheit davon betroffen. Insgesamt werden sämtliche Sparmaßnahmen zusammen mit einem zu erwartenden Ergebnis von etwa 27 Milliarden Euro beziffert.

Was genau Spanien einsparen möchte

Insgesamt ist nahezu jeder Bereich des spanischen Haushaltes von den Sparmaßnahmen betroffen. In besonderer Weise treffen die Sparmaßnahmen die Investitionen, die für Schulen, Krankenhäuser sowie die Infrastruktur für den Verkehr getätigt werden. Doch auch Tourismus, Integration und Landwirtschaft müssen künftig verkraften, dass Spanien weniger Geld zur Verfügung stellt, um diese Bereiche zu fördern. Ebenso wird der Staatsapparat gestreckt. Dazu zählt beispielsweise, dass die Beamtengehälter vorläufig eingefroren sind und bleiben. Die Wochenarbeitszeit erhöht sich – ohne Lohnzuwachs – weiterhin um 2,5 Stunden pro Woche. Weitere Einsparungen betreffen die Investitionen für die Jugend und Leistungen der Pflegeversicherung. Entsprechend wird es für junge Leute immer wichtiger, ein eigenes Konto zu haben, was beispielsweise über www.girokonto-kostenlos.net/jugend-girokonto.html gefunden werden kann, um die steigenden Ausgaben selbst finanzieren zu können.

Doch nicht nur Ersparnisse selbst sind Teil des Programmes. Andererseits werden auch die Steuern – beispielsweise in den Bereichen Einkommen, Grundstücke, Kapital und Tabak – erhöht, was eine Mehrbelastung für die Bürger bedeutet.

Selbstverständlich bleibt bei einem derart drastischen Sparprogramm die Reaktion der Bevölkerung nicht aus. Teilweise demonstrierten bereits Einhunderttausende spanische Bürger gegen den Beschluss, derart drastische Einsparungen zu forcieren. Gewaltsame Ausschreitungen und Streiks in weiten Teilen des Landes fanden ebenfalls bereits statt. Unklar ist, ob das anvisierte Sparprogramm Spaniens Wirtschaftsfähigkeit retten wird. Dies wird vor allem davon abhängen, wie gut sich die Wirtschaft im Land weiterhin entwickelt. Außerdem muss Spanien für neue Kredite sehr hohe Zinsen bezahlen, was die finanzielle Lage nicht gerade fördert.

 

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